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Vorwort der Herausgeberin

Die 12. Ausgabe ist inhaltlich besonders vielseitig: der Status des Übersetzers, die Ausbildung, Übersetzungswebtools, Lokalisation, Finanzübersetzung und audiovisuelle Übersetzung werden in Beiträgen aus Kanada, Dänemark, den besetzten palästinensischen Gebieten, Polen, Spanien,  Grossbritannien und aus den Vereinigten Staaten behandelt.

Die Forschungsmethoden zur Ermittlung und Analyse von Information sind ebenso  vielfältig. Es gibt Fragebogenanalysen, sozio-kognitive Analysen, Fallstudien, theoretische Ansätze zur Übersetzungsdidaktik und Untersuchungen zur empirischen Unterrichtsforschung.

Zusätzlich zu den Texten wird Professor Aline Remael von Pablo Romero-Fresco  interviewt: zu neuen Ausbildungsmethoden in audiovisueller Übersetzung und über Fragen der Zugänglichkeit in Belgien.

Kritiken nehmen den breitesten Raum bei JoSTrans als multilingualem Forum ein (vielleicht weil es hier weniger Druck gibt, kurze Beiträge auf Englisch zu schreiben) und sind ebenso vielseitig.

Die Bandbreite der Themen beweist, was für ein weites Feld die Übersetzungswissenschaft jetzt umfasst und wie schnell sich Spezialgebiete entwickeln.

Damit unser Veranstaltungskalender möglichst up-to-date ist, haben wir eine E-mail-Adresse eigerichtet (events@jostrans.org). Schicken sie uns bitte ihre Informationen über Kongresse, Seminare, Ausbildungsveranstaltungen oder andere wichtige Tagungen, die sie über uns bekanntmachen wollen, wir freuen uns auf ihre Beiträge. Bitte schicken sie uns auch ihre Kommentare zu allen Aspekten der Zeitschrift.

In ihrem Artikel zum Status des Übersetzers zeigen uns Helle Dam und Karen Korning Zethsen wie stark unser Gefühl, als Mediatoren geschätzt zu werden mit professioneller Identität und Sichtbarkeit zu tun hat. Eine der Funktionen von JoSTrans ist es, dieses Gefühl zu stärken. Vielleicht gerade in Zeiten einer Wirtschaftskrise, die sich in den meisten Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens bemerkbar macht, ist dies wichtiger denn je. Unter anderem gibt JoSTrans ein Gefühl der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft die nicht vergessen darf, ihre Mitglieder zu  schätzen.

Lucile Desblache (trans. Liselotte Brodbeck)